Verwandlungen im Wahrnehmungsfokus in der Beziehung und Begegnung mit der Herzensessenz

Was bisher galt und einer der wichtigsten Antriebe war:
Bis vor kurzem war der wichtigste Antrieb Menschen im direkten Umfeld durch Fähigkeiten Momente zu gestalten, die beschenken, die etwas in die Welt zu geben, das bisher nicht da war und aus der bisherigen Wahrnehmungsperspektive gebraucht war. Wir alle leben miteinander und wir brauchen unsere gemeinsame Beziehungen und unsere Begegnungen.
Doch eines Tages erklang ein Ruf zu Verwandlung, zu Veränderung, zu Entwicklung. Lange wurde dieser ignoriert. Wie jeder vernünftige Mensch fragte ich mich: Warum soll ich ein Leben aufgeben, in dem es mir gut geht und ich alles habe?
Eines Tages wurde der Ruf so stark und deutlich, dass ich ihm schließlich folgte.
Seither verwandelt sich vieles – und zusammen mit einem sich verändernden Fokus verwandelt sich auch dieses Projekt.
Begegnungskunst – die Kunst zu begegnen
Ein neuer Fokus:
„Ich lerne mich zu besinnen und bin einfach in mir“
Der Aufgabe der zwischenmenschlichen Beziehungsgestaltung als Zeichen gemeinsamer Entwicklung folgt eine Entfaltung einer innerwesentlichen Selbstbewusstheit, die mikrokosmische und makrokosmische, innerweltliche und außerweltliche Gegebenheiten in der Beziehung zum eigenen Herzen wahrnimmt.
Diese Wahrnehmung beinhaltet:
- eine Akzeptanz, dass ich nur ein Stern unter Millionen von Sternen bin.
Seit dieser Klarheit ist es nicht mehr die vorrangige Absicht, andere Menschen zum Leuchten zu erwecken und sie auf ihrem Weg in gemeinschaftlicher Verbundenheit zu begleiten. Vielmehr wird das Leben, das oft so anders ist und das zu keiner Zeit kontrolliert oder gar verwandelt werden kann, im gegenwärtigen Moment respektiert. Das Leben enthält Trennungen, tiefgreifende Verlusterfahrungen, enorme Einsamkeitserfahrungen und gravierende Entwicklungsblockierungen. Konflikte und Polarisierungen sind innerlich wie äußerlich gegenwärtig und Entwicklungsimpulse als Urbedürfnis aus einem Feld sicherer Beziehungen ungewiss. Gesundheit ist darin ein Geschenk, das zu keiner Zeit selbstverständlich ist. Der Weg des Lebens ist, so wie er ist.
- als Mensch kann ich nur manches Mal wie ein Stern leuchten.
Ebenso häufig bin ich ein schwarzes Loch, welches die Unendlichkeit von Raum und Zeit erfährt und fassungslos in tiefste Finsternis blickt.
- Dass ich mich als Mensch FÜHLE.
In der Akzeptanz von allem FÜHLE ich mich. Dieses Fühlen ist jedoch keine herkömmliche Emotion. Vielmehr ist es die Wirklichkeit innerer Erfülltheit von sich ständig bewegenden Empfindungen. Es ist ein Meer, dessen Wellen in ständigem Wechsel sind.
Im Empfinden ergibt sich Absichtslosigkeit, Freiheit und eine einfache und herzliche Menschlichkeit.
Worin besteht der neue Fokus nun ganz genau?
In jedem Moment, da es mir möglich ist (in der Freiheit, dass das hier und da umsetzbar ist), frage ich mein Herz:
„liebes Herz, was braucht es jetzt?“
Und mein Herz antwortet mir mit einem Gefühl – einer Empfindung.
Manchmal ist es durstig und sehnt sich nach einer frischen klaren Quelle. Manchmal ist es unausgeglichen und sehnt sich nach innerer Harmonie. Manchmal ist es überfüllt mit Lärm und sehnt sich nach Stille.
STOP.
Ich sehe davon ab, etwas davon herzustellen und seine Sehnsucht zu erfüllen.
STOP.
Ich sehe davon ab, die Befindlichkeit zu bewerten.
STOP.
Ich lasse es genau so sein wie es ist.
PUNKT.
Ich frage in diesem Moment nur: was ist da?
Und dann akzeptiere ich es, so wie es ist.
Denn erst dann kann ein Gefühl/eine Empfindung erscheinen.
Mit einer jeder Empfindung, die erscheint, bin ich in mir selbst und ruhe in meinem Herzen.
Das Herz ist über seinen Herzschlag verankert in Gegenwärtigkeit, schöpft aus dem persönlichen Unterbewusstsein und tiefer gehend dem Nichts dunkler Materie – einem kollektivem Unbewusstsein (C.G.Jung), einem multidimensionalen Feld von Schwingungen (Musik), Wellen (Physik), Präsenzkräften (Spiritualität), Eu-Gefühl (Frank Kinsley), Sternenverbindungen (Brigitte Fischer), höherem Selbst (Anthroposophie) oder wie es gar noch alles genannt und beschrieben wird…
Praxis:
Diese Praxis kann in jedem Moment gelebt werden, indem der Fokus im eigenen Herzen ruht.
Dabei ist mit Fokus NICHT ausschließlich das Denken gemeint – sondern ein ganzheitliches Hinspüren zum Innersten IN MIR, welches das Denken anteilig beinhaltet.
Folgende Ergebnisse zeigen sich im Rückblick:
Die Gegenwart ist zu jederzeit anders gegeben.
In der Anerkennung und dem Eintauchen der Gegenwart ist die Freiheit geschenkt ist, im eigenen Innersten zu ruhen, zu fühlen und bedingungslos alles das DA SEIN zu lassen, was ist.
Erst wenn ICH es wirklich IN MIR fühle, beginnt wieder der Prozess des atmenden Schöpfens – ein sich selbst gestalten lassen öffnet dafür das eigene, einfache Dasein in der Welt im Wandel zu sein.
Dann bin ich so, wie ich in dem jeweiligen Moment bin.
Authentisch – und ohne Pflicht zur Vollständigkeit. Erlöst von Normen und auferlegten Bildern, Bedingungen oder inneren Bindungen.
Die Transformation im SINN – Welten im Wandel
Sämtliche Konzepte zur Entwicklung, sämtliche Ideen zur eigenen Lebensgestaltung und sämtliche oft auf persönlichen Einstellungen und gesellschaftlichen Werten basierende Notwendigkeiten verlieren plötzlich an SINN. Nicht wenigen Konzepten liegt die Absicht einer bewussten Selbstgestaltung, der Weltgestaltung und der Verantwortung zugrunde.
Im Wandel – der auf multidimensionalen Ebenen gleichzeitig stattfindet und mit umfassenden Bewusstwerdungsprozessen einhergeht – wird erkenntlich, dass lediglich die eigene Gegenwärtigkeit im Herzensselbst nachhaltig ist.
Für diesen Wandel gibt es kein Konzept, keine Übung, keine Meister, keine Fallschirme, keine Helden, keine Retter und keine Verantwortlichen.
Da ist nichts mehr dergleichen.
Was im Wandel potenziell trägt und hält ist das, was in jedem Moment ist:
Die eigene Tragfähigkeit einer transpersonalen Ganzheit des Seins, die sich ausschließlich in Verbundenheit zum eigenen Herzenskern zeigen kann.
Dieser Herzenskern erfüllt mit Empfindungen – mit dem WIRKLICHEN DASEIN, so wie es ist. Die Verbindung – d.h. die Beziehung zum eigenen Herzen und auch die Begegnung mit dem Inneresten IN MIR ist zu jedem Moment anders. Sie ist IM WANDEL.
Als Schöpfende und Schenkende Präsenz in der Gegenwart zeigt mir meine Herzensbeziehung zu mir selbst, wie im Lauschen meines Selbstgewahrseins in der Stille die Impulse der Selbstverantwortung der Seele dienen und diese in ihrem Auftrag eines individuell-persönlichen und kollektiv-ganzheitlichen Seelenweges einer tiefen inneren Weisheit folgen.
In Wertschätzung und Dankbarkeit
Die bisherige Form von Die Kunst zu begegnen – die Begegnungskunst führte dahin, die Beziehung zum eigenen Herzen wiederzufinden und (sofern es in Momenten möglich ist) diese Beziehung zu praktizieren und sich in der ständigen Begegnung mit sich selbst und der Welt lebendig zu empfinden.
Das Projekt erlöst sich im Wandel der Zeit von der Pflicht, etwas für die Welt tun zu müssen.
Es öffnet und befreit sich für die Möglichkeit, EINFACH UND HERZLICH DA ZU SEIN.
Was das für die Zukunft bedeutet, wird sich in den kommenden Kunst- und Musikprojekten sowie Blogbeiträgen offenbaren.
Lasst euch einfach überraschen.
In inniger Freude